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Nahrungsmittelallergiediagnostik

Eine ausführliche Anamnese steht immens wichtig am Anfang aller Untersuchungen. 0ft reicht daher meist eine ausführliche Aufzeichnung der Ernährung einer bestimmten Periode (Ernährungsanamnese). Oft kann anhand des Ernährungsprotokolls schon auf das Allergen geschlossen werden.

Anschließend folgt meistens aber eine Hauttestung (Pricktest). Beim Hauttest werden die zu testenden Allergene auf die Haut (meist auf dem Rücken oder Arm) aufgetragen. Daraufhin wird die Haut leicht verletzt, so dass die Testsubstanz in die Oberhaut eindringen kann. Die sich bildenden Pusteln oder Hautrötungen werden dann mit den Reaktionen auf eine Kontrollsubstanz (meist Kochsalzlösung) verglichen. Anhand der Größe der Reaktion lässt sich abschätzen, ob eine Allergie vorliegt.
Der Hauttest steht aber nur am Anfang. Zur Bestätigung einer eventuellen Allergie sollte eine Übereinstimmung mit dem Nachweis von Antikörpern im Blut vorliegen.
Der gängigste Test ist der sogenannte RAST (Radio-Allergo-Sorbent-Test). Beim RAST wird lediglich Blut abgenommen und im Labor auf spezifische Antikörper (IgE) getestet. Zur endgültigen Klärung wird manchmal noch ein Provokationstest eingesetzt.
Im Rahmen dieser Diagnostik wird gleichzeitig auch eine Histaminintoleranz ausgeschlossen. Histaminintoleranz, auch Histaminunverträglichkeit oder Histaminose, ist eine relativ häufige Nahrungsmittelunverträglichkeit (ca. 1% der Bevölkerung in Europa, 80% davon Frauen). Sie geht auf eine Abbaustörung des Stoffes Histamin zurück. Ein Mangel dieser Enzyme führt dazu, dass mit der Nahrung aufgenommenes Histamin zu langsam abgebaut wird.