Magenspiegelung Berlin, Facharzt Gastroskopie  Berlin Prenzlauer Berg, Praxis Magenspiegelung Berlin

Gastroskopie

Bei der Ösophago-Gastro-Duodenoskopie („Magenspiegelung“) handelt es sich eine Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und oberen Dünndarmes mit einem flexiblem Endoskop.

Gründe für eine Magenspiegelung

Diese Untersuchung wird u.a. bei Schmerzen hinter dem Brustbein, Sodbrennen, Erbrechen, Übelkeit, Schluckstörungen, Schmerzen im Oberbauch, Gewichtsverlust, Blut im Stuhl und Durchfällen und vielen anderen Fragestellungen erforderlich.

Vorbereitung

Prinzipiell ist außer dem Verzicht auf die Nahrungszufuhr für 6 Stunden vor der Untersuchung keine besondere Vorbereitung erforderlich. Medikamente nehmen Sie bitte erst nach der erfolgten Untersuchung ein. Bitte achten Sie aber auch im Vorgespräch und beim Ausfüllen des Aufklärungsbogens auf die korrekte Angabe der von Ihnen eingenommen Medikamente.
Als insulinpflichtiger Diabetiker und als sogenannter Bluter (Falithrom – oder Marcumarpatient) weisen Sie bitte schon bei der Terminvereinbarung darauf hin, um bei einem Arztgespräch eine eventuell erforderliche Anpassung vornehmen zu können.

Untersuchung

Es wird ein flexibles dünnes Instrument (Endoskop) mit ca. 9 mm Durchmesser, in einer ca. 2-5 minütigen Untersuchung über den Mund in die Speiseröhre, den Magen bis in den Zwölffingerdarm eingeführt.
Um ein gutes Abbild dieser Organe zu erhalten wird dabei Luft eingeblasen, die am Ende wieder abgesaugt wird. Durch einen Videoprozessor wird das aufgenommene Bild auf einen Monitor übertragen. Hierbei kann man optimal die Schleimhaut betrachten. Dabei werden routinemäßig kleinste Gewebeproben entnommen. Diese Gewebeentnahmen sind vollkommen schmerzlos. Mit dieser Endoskopie lassen sich auch kleinste Geschwüre und Entzündungen sicher identifizieren.
Die Untersuchung selbst ist bis auf den Würgereiz relativ wenig belastend und nach Beendigung kann man prinzipiell sofort seinem Alltag nachgehen, wenn keine Sedierung/Narkose vorgenommen wurde. Bei Anwendung eines betäubenden Rachensprays muss allerdings noch bis zu zwei Stunden auf das Essen und Trinken verzichtet werden.
Nach der Untersuchung wird Ihnen in einem Auswertungsgespräch der erhobene Befund erläutert und schriftlich mit Therapieempfehlungen überreicht.

Narkose

Bei der endoskopischen Untersuchung können Sie auf Wunsch bzw. bei Bedarf ein Schlaf/Narkosemittel erhalten, deren Wirkung wir genau Ihren Bedürfnissen anpassen können, um eine beschwerdefreie Untersuchung durchzuführen. Dann erfolgt eine spezielle Kreislaufüberwachung mittels modernem Monitoring und Dokumentation in einem sogenannten Narkoseprotokoll.
In einem separaten Ruheraum können Sie nach Untersuchungsende aufwachen. Da die Wirksubstanz noch längere Zeit im Körper verweilt, dürfen Sie bis zum Folgetag kein KFZ oder Fahrrad fahren, keine Maschinen bedienen und sind juristisch nicht geschäftsfähig. Bei Bedarf erhalten Sie deshalb eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
Insgesamt sollten sie mindestens ca. 1 Stunde Praxisaufenthalt einplanen. Je nach Befund oder eventuell erfolgtem Eingriff, kann sich die erforderliche Aufenthaltsdauer aber verlängern.

Nachsorge

Selten kommt es nach der Untersuchung zu Kratzen im Hals, noch seltener zu Bauchschmerzen. Bei allerdings starken oder zunehmenden Schmerzen, Kreislaufstörungen oder Bluterbrechen sollten Sie umgehend die Praxis verständigen oder ein Krankhaus aufsuchen um eine Komplikation auszuschließen.